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WAZ - Archiv

 

MUSIK - Made in Heiligenhaus
WAZ vom 16.2.2011

Musik made in Heiligenhaus : Musik als ultimatives Medium

Heiligenhaus, 16.02.2011, Mark Twardzik

Marcel Kalveram in seinem Element: auf der Bühne. Foto: Fritz Baum

Marcel Kalveram in seinem Element: auf der Bühne. Foto: Fritz Baum

 

Heiligenhaus. Man könnte ihm auf der Bühne einfach nur stundenlang zuschauen – wie er sich dreht, beugt, wendet oder einfach nur sein Publikum begeistert. Für ihn ist das nämlich das Größte: Im Rampenlicht auf der Bühne zu stehen und seine Musik „zu leben“.

Die Rede ist von Marcel Kalveram, dem Frontsänger der Band Worst Case Szenario (kurz WCS). Seit der Gründung der Band im Oktober 2007 ist er dort als Sänger und Songwriter engagiert. Der gelernte Lkw-Mechaniker ist mittlerweile hauptberuflich Musiker und hat sich mit einer Booking-Agentur selbstständig gemacht, mit der er sich auch um die Marketingangelegenheiten der Band kümmert. „Ich mache genau das, was mir Spaß macht, und das ist nun mal das Bandleben – viele Leute sehen aber nicht das, was nebenbei ansteht, und das ist eben eine Menge Büroarbeit’’.

Für den gebürtigen Essener ist ein Leben als Musiker „etwas unnormales, was seinen eigenen Reiz hat und nicht so monoton und vorhersehbar ist“ wie das herkömmliche Berufsleben. „Es gibt sicherlich Sachen, mit denen man mehr Geld verdient, aber die Erfüllung bleibt auf der Strecke.’’ Der Wunsch, mit Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen, kam bei einem Toten-Hosen-Konzert auf. Damals war er 14. Mittlerweile kennt der 30-Jährige viele Vor- und Nachteile des Musikerlebens, aber ist er zufrieden damit und sagt immer noch, dass es eben sein eigener Traum sei, der gerade in Erfüllung geht – „und das können nicht viele sagen!’’

Wünsche

Stadtfest

„Ich wünsche mir, dass es die nächste Generation von Musikern leichter haben wird, ernst genommen zu werden und sich durchsetzen zu können“, sagt Marcel Kalveram. An einem naheliegenden Ziel arbeitet die Band WCS ebenfalls: Von der Stadt die Möglichkeit zu bekommen, beim Stadtfest spielen zu dürfen.

Dabei bedeutet ihm seine Musik sehr viel: „Ich versuche immer, in meinen Texten etwas Eigenes aus dem Leben mit einzubauen – die Musik ist eben das ultimative Medium, sich den Leuten mitzuteilen und das auch auf erzieherischer Ebene.“ Musik ist für ihn die Möglichkeit, Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen.

Dabei sieht Marcel aber auch sich selbst in der Pflicht, „dem Publikum eine lockere Show zu bieten – das sind wir den Leuten schuldig’’. Dazu gehört ebenso ein gewisses organisatorisches Talent und natürlich sehr viel Arbeit „auf und hinter der Bühne’’. Der ehemalige Mechaniker betont jedoch auch die Zielsicherheit, die man im Musikbusiness haben sollte. Irgendwann möchte er dahin kommen, dass er mehr oder weniger das Gehalt eines Handwerkers bekommt und noch größere Konzerte geben darf – dabei ist er auf dem besten Weg dorthin. Einen Plattenvertrag hat die Band immerhin schon.

Zu den Schattenseiten zählt für den 30-Jährigen allerdings die Tatsache, dass es für den eigenen „Lebenspartner nicht leicht ist, wenn dich 16-Jährige auf ihre Geburtstagsparty einladen’’ – gegenseitiges Vertrauen vorausgesetzt, lasse sich aber auch das mit dem Partner vereinbaren. Viele vergleichen den Frontsänger mit anderen Musikern (Campino lässt grüßen). Marcel kann darauf gut verzichten: Er macht lieber sein eigenes Ding.

 

Stadtanzeiger

„Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“


von Miriam Dabitsch aus Velbert | vor 4 Stunden, 59 Minuten | 31 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild

Viele Fans waren gekommen, um sich den Auftritt ihrer Lieblingsband nicht entgehen zu lassen.Foto: Bangert

„Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“ - so beschreibt Tischlerazubi Wolfgang Erley das kürzlich stattgefundene Benefizkonzert im Immanuel-Kant-Gymnasium. 90 vorverkaufte Karten, laute Musik, gute Stimmung und jede Menge ehrenamtliche Helfer taten das Übrige.
Unter dem Motto „Wir helfen gern“ traten sieben Bands in der Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums auf. Die Musik reichte von Metal, englischem Poprock, bis hin zu Gothicrock. Der gesamte Erlös der Veranstaltung geht an „Pro Mobil“ - Verein für Menschen mit Behinderung.
„Das ist ein toller Verein und ich möchte gerne helfen“, berichtet der Veranstalter Manfred Beduhn. Der Heiligenhauser Vater hatte die Idee für die Spendenaktion. In einem kleinen Rahmen habe er so etwas schon einmal organisiert und er dachte sich „dann muss das doch auch im Großen klappen“. Freiwillige Helfer waren schnell gefunden.
„Zahlreiche Sponsoren unterstützten unsere Veranstaltung tatkräftig“, erzählt Beduhn. Ebenfalls Unterstützung bekam er von Marcel Kalveram, Leadsänger der Band „Worst Case Szenario“. Bereits zum zweiten Mal spielte die Band zu Gunsten von „Pro Mobil“. Die vier Heiligenhauser Jungs machen seit Oktober 2007 zusammen Musik.
„Es war immer ein Traum von uns, deutschsprachige Rockmusik zu machen“, erzählt Tim Overhoff, Schlagzeuger der Band. Für die Veranstaltung fragten sie verschiedene Bands an und alle seien sofort Feuer und Flamme gewesen.
„Wir sind wirklich begeistert, wie hilfsbereit die Helfer sind. Sie sind alle ehrenamtlich hier“, fügt Kalveram hinzu. Was die Veranstaltung einbringen wird, wisse keiner, aber es ginge ja auch um den guten Willen. „Wir kennen die Bands und haben einen schönen Abend mit guter Musik“, berichteten Katharina Rosche und Marius Lanter. Die beiden Schüler waren als Fans den ganzen Abend dabei.
Die Mitglieder von „Worst Case Szenario“ können sich so eine Aktion gut noch einmal vorstellen, aber die Planung sei mit viel Aufwand verbunden. „Doch für einen guten Zweck machen wir das immer gerne“, so Kalveram. Die Erwartungen an den Abend seien auf jeden Fall übertroffen wurden.

 

rheinische Post vom 4.10.2010
Heiligenhaus

Punkrocker helfen gern

VON LEYLA BUCHHOLZ - zuletzt aktualisiert: 04.10.2010

Heiligenhaus (RP) Die Heiligenhauser Band Worst Case Szenario veranstaltete am Samstagabend in der Kant-Aula ein Benefizkonzert zugunsten des Velberter Vereins Pro mobil. Mit Erfolg: Am Ende war das begeisterte Publikum fast lauter als die Musik der Band.



Am Samstagabend wurde die Kant-Aula zur Konzerthalle umfunktioniert. Die Scheinwerferbeleuchtung, vielleicht in der Vergangenheit noch nie voll ausgereizt, setzte die mit allerlei Verstärkern ausgestattete Bühne bunt in Szene. Im Zuschauerraum verschwanden die Stühle, an deren Stelle sich nun die Heiligenhauser Punkszene, die Fangemeinde der Bands und andere interessierte Zuschauer breitmachten. Sogar einige Lehrer der Kant-Schule waren dabei. Die Zuschauer versorgten sich mit Würstchen, Band-T-Shirts und natürlich Bier, mit dem der Boden des Zuschauerraums verklebt wurde, damit die Konfetti, die später von der Bühne kommen würden, auch gut daran hafteten. Jetzt fehlten nur noch die Bands, dann konnte der Pogo beginnen.

Löblich: Der Erlös der Benefizgala, die unter dem Motto "Wir helfen gern" von der Heiligenhauser Band Worst Case Szenario ins Leben gerufen wurde, geht an den Verein Pro Mobil in Velbert, der Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag hilft. Der Verein setzt sich dafür ein, dass diese Menschen alle Entscheidungen ihren Möglichkeiten entsprechend selbst treffen können und gesellschaftliche Akzeptanz erfahren.

Die veranstaltende Band gibt es bereits seit drei Jahren. Sänger Marcel Kalveram (zu seinem Bedauern schon 30) sieht mit gespielter Erschöpftheit auf die Bandgeschichte zurück: "Es ist wie ein Ehevertrag, so einfach kommt man da leider nicht mehr heraus". Einen Ehevertrag hatte die Band nicht geschlossen, dafür aber einen Plattenvertrag. Nun bringen sie schon ihr zweites Album "Fett, Kursiv und unterstrichen" heraus.

"Die Finanzierung der Band ist um einiges einfacher geworden, nun müssen wir zum Beispiel die Kosten für T-Shirts und natürlich die CDs nicht mehr selber tragen", sagt Marcel. Die Band, die aus Gitarrist Martin Rosche (21), Bassist Mike Körner (29), Schlagzeuger Tim Overhoff (22) und Sänger Marcel Kalveram besteht, wünscht sich für die Zukunft, von den Einnahmen leben zu können: "Ein bisschen mehr als alle anderen haben wäre schon schön". Unterstützt wurden sie beim Benefizkonzert von den Vorstadt Philosophen, Backfired Gate, the Woilz, Wasteful Boredom und Omas Zwerge, die das Publikum für WCS aufheizten.

 

 

Erlös wird gespendet

WCS ließ den gesamten Erlös dem Velberter Verein Pro Mobil zukommen. Informationen über den Verein gibt es im Internet unter www.pmobil.de oder unter der Tel. 02051/60750.

 

Die WAZ liefert eine Menge Informationen:

 

WCS für Pro Mobil e.V.

Am Samstag den 26.6.2010 spielten WCS auf einer Veranstalltung für einen guten Zweck.

Hier die Pressemitteilung der Band:

 

Heiligenhaus, 26.Juni 2010-06-27

 

Am Samstag Abend gab es im Bereich der Bayernstraße mächtig was zu hören. Eine Mischung aus Abiturfeier und Wohltätigkeitsveranstaltung lockte rund 100 Gäste auf ein dort gelegenes Privatgrundstück. Ziel des Abends war es, eine möglichst große Spendensumme für Pro Mobil e.V. zusammen zu bekommen.

 

Hierzu holten sich die privaten Veranstalter neben erstklassigen Speisen aus dem „Engelchen“ und Freigetränken für alle Besucher professionelle Unterstützung aus der heiligenhauser Musik Szene. Die vier Jungs von Worst Case Szenario bauten kurzerhand ihr gesamtes Equipment auf der Rasenfläche auf und gaben ab 20 Uhr über eine Stunde ihres Live-Programms zum Besten.

 

Zu Beginn wurde in einer Ansprache auf ein „Sparschwein“ hingewiesen, dass es zu füllen galt. WCS fingen mit 100 € ihrer Gage damit an. Zu dem stellen sie neben dem Sparschwein eine Kiste mit 30 CDs des aktuellen Albums „Fett, kursiv und unterstrichen“ auf. Diese waren für alle Besucher kostenlos, jedoch durch eindringende Worte von Sänger Marcel an eine kleine Spende gebunden.

 

Nach über einer Stunde Live Musik, die jung und alt begeisterte, sowie einiger Musik vom DJ im Anschluss wurde allen Gästen nach Zündung eines kleinen Feuerwerks offenbart, dass der Abend eine Spende an Pro Mobil e.V. in Höhe von 1.100 € gebracht hat.

 

„Zufriedener bin ich selten nach einem Konzert ins Bett gegangen, und auch die Aftershowparty war etwas ganz besonderes. Organisatoren und Veranstalter haben erstklassig gearbeitet.“ Sagte Marcel im Anschluss „besser oder perfekter hätten wir unseren frischen Plattenvertag nicht feiern können!“

 

CD-Review „Metal Hammer“ Magazin / Ausgabe: Juni 2010

....WORST CASE SZENARIO....

Fett,kursiv und unterstrichen....

Fun Punk....

Kommt hier wirklich der absolute Super-Gau, wie der Band-Name suggeriert? Mitnichten! Das neueste Worst Case Szenario-Album stellt eher so etwas wie eine Zeitreise in die individuelle Jugendzentrum-Epoche des jeweiligen Konsumenten dar. Der dazugehörige FETT, KURSIV UND UNTERSTRICHEN-Speiseplan: Die erfolgreich aufgekochte Ursuppe der „Toten Ärzte“, gewürzt durch etwas Onkelz-Pathos und zusätzlich abgeschmeckt mit simplen Geschmacksverstärkern der Abstürzenden Brieftauben-Kategorie. (Ein) Worst Case Szenario sieht definitiv anders aus. Manchmal ist Perfektion eben einfach nur hinderlich. Und das ist hier definitiv gut so.....

www.worstcaseszenario.de....

Manuel Liebler....

(Metal Hammer) ....

 

WAZ vom 27.4.2010

 

Stadtanzeiger 20. April 2010

 

revier-musik.de schreibt:

Quelle: http://www.revier-musik.de/bandportraets.html




Worst Case Szenario



Fett Kursiv & Unterstrichen






Das, was eine Band am meisten will ist, sich selbst zu präsentieren. Zu zeigen, dass man eigene, selbständige Musik macht. Und das haben "Worst Case Szenario" schon längst bewiesen. Seit dem 8. Januar diesen Jahres ist nun das neue Werk der vier Jungs an die Öffentlichkeit gelangt. Nach "So Gut Wie Tot" folgt nun "Fett Kursiv & Unterstrichen". Dieses Werk strotzt nur so vor Charakter, wobei das die Band auch so zeigen wollte. Auf sich aufmerksam machen. Zeigen, was man kann. Sich selbst beweisen. Und das hat man mit diesem Album auch letztendlich erreicht!!

Punkrock vom allerfeinsten. Es ist alles enthalten: Von fetzigen Partysongs bis hin zu gefühlvollen Balladen. Für jeden, der diesem Genre auch nur etwas abgewinnen kann, dürfte etwas dabei sein. Insbesondere sollte man sich diese Jungs live auch nicht entgehen lassen. Auf ihrer Release Party waren knapp 230 Fans plus die geladenen Gäste vor Ort. Wenn das mal nichts heißt!

 

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