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worst case szenario

 

Wie alles begann, wie es weiter ging und wie es ist

-eine Bandgeschichte die immer weiter geschrieben wird-

 

Anfang allen Übels war der 3. Oktober 2007. Man traf sich damals das erste Mal in den Kellerräumen von Sänger Marcel. Der Keller wurde von ihm und dem Bassisten Mike, alias "Rocko Stern" einigermaßen Musiktauglich gemacht.

Das wurde auch Zeit. Immerhin haben die Zwei bereits Jahre vorher ein Banbdprojekt geplant. Schlagzeuger Tim, alias "Timbo", kannte man durch den Schwimmverein und Gittarist "Sch"Martin durch die Feuerwehr....

Zumindest war die Band komplett... Und der Name? Der war nach dieser ersten, katastrophalen Probe keine Frage mehr. Aber er stand...."worst case szenario"

Die folgenden Proben wurden besser. Nach dem dritten Treffen einigte man sich auch auf 2 Termine pro Woche. So konnte von Anfang an an eigenen Songs gearbeitet werden. Und das klappte sehr gut. Mit Ausnahme der permanenten Störungen durch die Polizei. Da war klar das ein anderer Proberaum gefunden werden musste...

WCS fuhren im Dezember 2007 zusammen nach Emden. Es war kein Urlaub. Untergebracht in einer Villa, den gesamten Proberaum im Gepäck und dem ersten Crewmitglied "Cptn. Andy" dabei wurde geprobt. Und noch wichtiger, es wurde an neuen Songs gearbeitet. Nachdem die Vier Jungs "...so gut wie tot" aus Heiligenhaus mitgebracht hatten entstanden an der See die Songs "worst case szenario" und "hartes Leben". Zwei der bei den Fans wohl beliebtesten Songs.

Wieder zuhause angekommen kam der erste Tiefpunkt. Während des Wochenendes wurde im heimischen Keller nach einem Einbruch ein Pulverlöscher entleert. Zum Glück was das komplette Equipment mit an der See, jedoch war der Raum nicht mehr zu nutzen.

Nach einigen Überlegungnen bereitete SchMartin den Kontakt zum städt. Club. Der Leiter der Einrichtung stellte der Band kostenlos einen Proberaum zu Verfügung, der ab sofort das neue zuhause für wcs war.

Mit einigen Coversongs und vielen neuen Stücken fing im Februar 2008 die Planung zum ersten Konzert an. In "Pitters Pinte" in Velbert wurde eine Bühne aufgebaut und zwei Wochen vor dem Gig geprobt.

Es wurden mit Hilfe von Ralf Egger, sehr guter Freund der Band und Inhaber von Niederberg Kopien in Heilgenhaus, verschiedene Designs für T-Shirts und Bühnen Dekoration erstellt. Die Shirts und Pullis wurden bestellt uns es konnte losgehen.

Die Band fieberte dem 15.03.2008 entgegen. Das Konzert war ein voller Erfolg. "Der Laden war restlos ausverkauft." Schon an diesem Abend war klar, das etwas ganz großes gestartet war. Einige der Fans taten sich zum mittlerweile großen, offiziellen Fanclub "Chaos Crew" zusammen. Sie unterstützen die Band wann und wo sie können.

In den folgenden Monaten gab es viele Auftritte, die mal besser und mal schlechter waren. Es wurde viel Bühnenerfahrung gesammelt. So blickt man heute auf Konzerte mit BRDigung und Betontod zurück, die mit viel Erfolg in Erinnerung bleiben.

Von Februar bis Juni 2008 waren wcs einige Male in Hannover. Sie hielten sich lannge bei einem Ihrer Mentoren auf...Achim.. Ein Name den jeder der Vier mit Arbeit, Schweiß aber auch Spaß und Party in Verbindung bringet. Er ist der Produzent im Tonstudio "Wellencocktail" Er hat alles abverlangt was möglich war. Und so konnte am 12.09.2008 das Debut - Album "...so gut wie tot" veröffentlicht werden. Nicht mal ein Jahr nach der Bandgründung war es ein voller Erfolg. Es verkaufte sich bereits an der Record-Release-Party über 100 mal...

Achim machte mehr möglich. Am 7.11.2008 rief er WCS nach Springe bei Hannover. Er ist Schlagzeuger bei "Rotz auf der Wiese" und verhalf WCS zu Ihrem bis dahin weitesten Konzert von der Heimat. Und Ihrem besten. Das Publikum sprang sofort an und es war klar...WCS wird eines Tages wieder kommen...

Es wurden immer mehr Konzerte. So konnten die Jungs auch den "Punk´n´Billy Band Contest" gewinnen und wurden mit einer professionellen Live Video Aufnahme belohnt die Anfang 2009 veröffentlicht werden soll.

Mittlerweile ist Dennis als Schlagzeugroadie neben Andy, dem Fotografen, Mitglied der ständig mitfahrenden Crew.

WCS planen eigene, große Konzerte und stehen seit der Bandgründung sehr gut mit Presse und Politik.

Die Eingabe der Suchwörter "worst case szenario Heiligenhaus" auf waz.de zeigt, wie die Band sich präsentiert. Auch ein Bericht, ein Song auf der Heft CD und eine sehr gute Album Review bei Taugenix kann verbucht werden.Es wurde viel über die Band gesprochen. Auch in der Politik. Und Aufgrund der Überaus guten Resonanz durch die Band wurden WCS 2009 zum Neujahrsempfang des Bürgermeistes eingeladen.

Für 2009 ist eine "First Tour" geplant die inoffiziell bereits mit dem Auftritt am 25. Januar bei Emeregenza in Köln in der Essigfabrik beginnt und mit einigen, bislang nur geplanten, Highligts enden soll...

Ein Ende ist für die Vier nicht in Sicht. Bereits Anfang 2009 waren sie an der Ostsee...wieder ein Ferienhaus, wieder neue Songs. Mit einigen Nachbarn konnte dort bereits das erstemal live im Wohnzimmer dazu gefeiert werden. WCS freuen sich darauf, diese endlich mir der Chaos Crew und allen anderen Freunden, Bekannten und neuen Fans zu feiern.

 

Am 25.01.2009 traten wcs zur ersten Vorrunde des Emergenza 2009 Bandcontests an und konnten den ersten Platz und somit den Einzug ins Halbfinale feiern. Kurze Zeit später wurde die neue Homepage der Band online gestellt. Dort werden den Gästen nun noch schneller und noch aktueller die Infos zur Konzerten und Aktionen geboten. Erstmals wird es auch einen Newsletter geben. Dieser ist ein bis zweimal im Monat geplant.

Ende Februar 2009 standen erstmals 2 Gigs an einem Wochenende an die dazu noch weit auseinander lagen. Zunächst war das heimische Publikum in Mettmann zu überzeugen. Zusammen mit "The Reibs" hatten  "F.I.A:" als zweite Vorband den Weg jedoch geebnet und es wurde eine riesen Party, bei der wcs erstmals "Lottomillionär" und "Arsch voll toll" dem Publikum um die Ohren hauen konnten. 2 Songs die für das neue Album geplant sind. So wie "schwarzer Mann", welcher allerdings schon mehrmals gespielt wurde....

Am nächsten Tag machte man sich ins fast 3 Stunden entfernte "Enkirch" auf... Der Zustand in dem man das Dorf erreichte muss nicht weiter beschrieben werden, wenn schon Schlagzeug Roadie Dennis den Wagen fahren musste...In Toms Musik Keller wurde die Nacht zum Tag gemacht und das komplett fremde, bis auf 3 Mitgereiste, Publikum hat die Band gefeiert. Ganz klar, alle die da waren durften in ide Ferienwohnung zur Aftershow Party...

 

Neben all den Erlebnissen läuft seit Anfang 2009 die Planung zum bislang größten WCS Event.

ROCK IN DEN MAI

heißt es am 30.4.09 in Heiligenhaus. Nach mehrerern Hindernissen scheint nun alles in trockenen Tüchern. Gute Freunde wie der dicke Polizist und auch Schmerzfrei aus Essen stehen dann Seite an Seite mit der Band auf der Bühne und wollen Heiligenhaus einmal richtig laut in den Mai bringen. Mit Bühnentechnik von www.borth.de sollte das ein leichtes sein, da WCS von Ihm auch schon für andere Gigs mit allem nötigen ausgestattet wurden. Die Halle der Firma D&W Communications auf der Hauptstrasse 70 ist eine leere Industrie Halle die wie gemacht für das Event ist. Nie zuvor hatte die Band für eine Konzert so viele verschiedene Flyer, Poster, Internetwerbungen usw erstellen lassen und unters Volk gebracht.

Um diese "laute" Phase der Band zu vervollständigen ging es am Wochenende nach Enkirch wieder los....Auch wieder Richtung Mosel. Aber zunächst stand das "Rock im Becken" Festival im JUZ Langenberg an, dass von den befreundeten Bands "Verstrahlt" und "The Woilz" in Leben gerufen wurde. Das besondere war die Location. Ein altes, umgebautes Schwimmbad. Die Bühne unten, das Publikum oben. Es waren viele, interessante neue Eindrücke und auch hier konnten wcs eindeutig überzeugen.Mit neuem Equipment verteilten sich Bassist Mike und Gitarrist Martin auf den Rängen, Drummer Tim ließ neue Schlagzeugteile lautwerden. Als Highlight wurde die neue Konfetti-Kanone getestet...und für "geil" befunden...

Und dann , eine Nacht später fuhr die Band, mit Dennis, nach Trier um dort das Ex-Haus zu rocken. Nicht auf einem normalen Konzert, sondern einer "Turbojugend" Party. Ein Publikum, dass nicht direkt auf eine deutsch Punk Band als Opener eingestellt war, aber nach 2 - 3 Liedern definitiv dem wcs-Wahn erlag und der Band einen unvergesslichen Abend mit einer massiven Aftershowparty ermöglicht haben.

Um einen angemessenen Abschluss der Konzertreichen Phase im Frühjahr 2009 zu finden spielten wcs zunächt Ihren ersten Kneipengig im Florys in Neuss zusammen mit "Rumbel Fish" um diese eine Woche später zusammen mit "Strong Industry" in Heiligenhaus zum einjährigen Bühnenjubiläum begrüßen zu dürfen. Jedoch gab es einen herben Rückschlag eine Woche vor dem Konzert. Die erwartete Gastband "Rotz auf der Wiese" hatte sich getrennt. WCS traf diese Nachricht wie ein Schlag, hatten "Rotz" doch nicht nur einen der bislang besten Gigs für worst case szenario auf die Beinegestellt, sondern saß auch der Produzent von "...so gut wie tot" am Schlagzeug...

Schnell einigte man sich darauf, keine Ersatzband zu suchen, sondern die Sets der anwesenden Bands zu verlängern. So kam es auch dazu das "Egal was" zum ersten Mal den Proberaum verlassen konnte. An diesem sehr persönlichen Lied arbeitet die Band nun schon einige Wochen um den treuen Fans zu zeigen wie wichtig sie sind.

Im Ganzen war das Konzert ein voller Erfolg, mit kleinen Randerscheinungen wie zerstörten Monitorboxen und schlecht gelaunten Angestellten, die sämtliche Folgender Konfettikanone beseitigen mussten.

Jetzt konzentriert man sich völlig auf "Rock in den Mai" und die Werbung dafür. Es wird kurzfristig ein Konzert mit "Fahrlässig" in Rheinberg geben. Ein letztes Warm-up vor dem größten Punkfestival, das die Stadt Heiligenhaus je gesehen hat...

Bis dahin wollen Mike, Martin, Tim und Marcelaber nicht wirklich faul sein. Man konnte sich auf eine Woche "Urlaub" über Ostern einigen. Aber den Rest der Zeit muss man nutzen. Aber wie? Warm-up Konzerte sind der eine Weg. So plant man noch schnell am 24.4 ein bis jetzt geheimes Geburtstagskonzert in Wülfrath und am 25.4. ein Gastspiel in Rheinberg. Im legendären ZUFF wird mit Fahrlässig gerockt. Aber bis zu den beiden Konzerten gibt es noch viel für Rock in den Mai zu tun. Dank vielen vielen Sponsoren häufen sich im Proberaum großflächige Banner, jede Menge Flyer und Poster und motivierte Leute. Alles um "Rock in den Mai" bekannt zu machen.

 

Erstmal sieht sich die Band auseinandergestzt mit Visagisten, Kamerateams und vielen "Angestellten" als der 30.4. da ist. Nachdem direkt die erste Band gar nicht erscheint ist alles recht wackelig aber die anderen holten raus was machbar war. WCS verschwinden im Keller und werden für ein späteres Konzertvideo beim aufwärmen gefilmt. Marcel sagt später:

"Der Weg vom Keller über den Aufzug nach oben, hinter die Bühne war der spannenste Moment an dem Abend. Wir hatten nur gesehen das wenig Gäste da waren als wir runter gingen. Aber dann hörten wir das es doch einige mehr geworden waren. Und dann das Kamerateam das immer um einen rum lief. Das macht das ganze echt professionel."

Endlich war es soweit und das wochenlange Proben auf der Bühne zeigt wirkung. Alles in allem war das wohl das bislang beste, längste und schönste WCS Konzert.

 

Danach kommt eine lange Pause. 2 Monate wird es nun dauern, bis zum nächsten Konzert im PABB in Heiligenhaus. Aber warum? Man plant und arbeitet hart am 2. Album das wie versprochen noch in diesem Jahr fertig werden soll. Studiotermin, Videotermine und Gespräche mit Label, Produzenten und Veranstaltern sind an der Tagesordnung. Nach Rock in den MAi wissen die Jungs, dass sie es schaffen können. Und dafür arbeiten sie nun härter als je zuvor.

Nun das neue Kapitel. Das wcs - Band - Büro...? Nun, mit Schreibtischtätern haben die Jungs nun wirklich nicht viel zu tun, aber um ein Vorrankommen in die Wege zu leiten war eins klar. Andere Arbeit ist erstmal nicht möglich, wenn man was erreichen will. So konnten sie sich einigen, Ihre Jobs und Pläne über Bord zu werfen und nun täglich von morgens bis abends im Büro an Konzerten und dem üblichen Band-Wahnsinn zu arbeiten. Danach geht es täglich zur Probe.

 

Resultate?

 

Nach bereits 2 Wochen hauptberuflichem Musiker Dasein gibt es erste Erfolge. eine 2-tägige Hauptstadttour ist ein Erfolg, der durch Drummer Tim eingefahren werden konnte.

 

Noch während die Vorbereitungen für die "2-Tage-Hauptstadt-Tour" laufen, werden die Jungs zum Bandcontest auf dem Langenberger Stadtfest geladen, der nur 2 Wochen nach Berlin stattfindet. Der Terminplan füllt sich täglich. So kommt die Übergabe des "Bandbusses" inklusiver der neuen Beschrifftung gerade passend.

 

Auch am 2. Album wird in jeder freien Minute gebastelt, um die Veröffentlichung noch dieses Jahr sicher zu stellen. Selbst wenn noch nicht alles Songs fertig ssind, wird schon am Design gearbeitet.

 

Neben all der Arbeit wollen wcs aber auch anderen helfen. So planen Sie, trotz aller Steine die die Stadt in der Vergangneheit in den Weg rollte, ein Kinderfest in der Nachbarschaft des neuen Proberaumes.

 

"2-Tage-Hauptstadt" hieß es...Und so wurde es. So sah es Marcel, der Sänger von wcs:


"Wir sind Freitag morgen in Berlin angekommen. Haben nett gefrühstückt und im Hotel eingecheckt. Dann haben wir die Lokations betrachtet. Schon da war klar, das wird der Hammer. Und so war es auch. Berlin ist ein echt hartes Pflaster für Bands, aber wir konnten schnell überzeugen. Und dann noch diese überragende Technik beim Whirlpool Festival- Unglaublich.Als wir von Berlin noch für 3 Tage ins Studio nach Hannover fuhren war klar, das wiederholen wir."

 

Ja, das Studio. Die vier sind derzeit fleißig am neuen Album. Der Titel steht zwar schon fest, ist aber noch Verschlusssache.Aber die Musik wird viele Geschmäcker versorgen, das steht fest. Und wenn man die Arbeiten am Video zu Lottomillionär beobachtet, so ist klar das dieser Song wohl eindeutig von der Vielfalt überzeut. Live spielen wcs das Lied nun seit einigen Monaten an. Und er rockt! 

 

Man konnte nicht ahnen, dass die Arbeiten am Video sich so ziehen würden. Aber eine Priorität gibt es. Das neue Album muss fertig werden. Um alles in einen fixen Zeitrahmen zu stecken, wird es nun der 8.Januar 2010 sein, an dem wcs das neue Werk vorstellen. Wo? Natürlich zuhause. Im Club in Heiligenhaus. Wo sonst. Genau so sieht es auch die Presse. Also stehen wcs sehr Patriotisch hinter der Freizeiteinrichtung.

 

Die langen Pausen zwischen den Studiobesuchen werden mit täglichen Proben und Konzertbesuchen verbracht. Eigene Konzerte sind leider selten. Zu viel Zeit geht für die neue Platte drauf.

Aber wenn, dann wird gerockt... Beste Band im bergischen gesucht steht in der Zeitung. Schnell ist klar das wcs sich bei diesem Contest in Langenberg beweisen sollen. Und dam am gleichen Wochenende mit dem selbst geplanten Kinderfest. Sich selbst beweisen und zeigen, das man noch da ist. So wird beides ein voller Erfolg. 500 € können für Kinder gespendet werden, und der Sieg beim Bandcontest wird gefeiert.

Schnell wird die örtliche Presse wieder hellhörig. Alles läuft wie geplant. So auch die "Fanbustour" mit Verstrahlt...Zusammen mit Stahlkappenverbot wird die Rockbar in Pankow gerockt. Berlin, eindeutig das Lieblingspflaster der heiligenhauser Band.

Unter den Gästen sind auch andere Musiker vertreten. So auch die Band "The Woilz" mit denen man schon oft gespielt hat, und auch in Zukunft oft zusammen auf einer Bühne stehen wird.

Diese Bustour sollte ein ganz eigenes Kapitel hier bekommen. Es war unglaublich. Und es wird wiederholt. Soviel steht fest. Scheinbar sind in der Vergangenheit aufgekommene "Probleme" mit der Chaoscrew endlich behoben und es wird wieder zusammen gefeiert.

Ganz in wcs Art gab es nur für die Fans wieder einen neuen Song. Nur für diese Bustour. "Heute", ein reines Partylied. Aber etwas für die Fans tun war den Jungs wichtiger als alles andere, und so haben sie für den Song auch einiges an Studiozeit geopfert.

Nun tauchen im Schatten von WCS auch immer mehr Bands auf, mit denen regelmäsig gespielt wird. Neben Verstrahlt sind Schmerzfrei und Infiziert sehr gern gesehene Gäste und Freunde. Ganz klar: Releaseparty geht nur zu "viert"

Bis zum 15 November wird der Titel des neuen Werkes jedoch geheim gehalten. WCS haben viel probiert und neues auf die Platte gebracht. "Wenn uns Fans nach Neuss mit Bus und Bahn folgen, dann müssen wir darauf eingehen. Und das ohne uns zu verbiegen oder zu verkaufen" sagt Marcel. Scheinbar ist den Jungs das gelungen. Auf ihrer myspace Seite gibt es Lottomillionär und AVT bereits zu hören. In schlechter Qualität wird aber klar, was an Potential auf der neuen Platte zu erwarten ist.

Es wir offen damit umgegangen, das wcs für alle da ist. So sickert schon durch, dass sowhl Punk als auch Liebe auf der neuen Platte verarbeitet wird. Die Spannung wächst stätig an. Man erfäht nur, dass die Tickets und sämtliche Drucksachen bereits in Heiligenhaus angekommen sind und sehnsüchtig auf den 15.11. warten.

Aber was wird neu? Was bleibt alt?

"Wie gesagt, wir wollen uns nicht verkaufen. Wir spielen weiterhin die alten Stücke. Gemischt mit den neuen natürlich. ...so gut wie tot ist unser größter Meilenstein. Mit diesem Album haben wir gezeigt, das wir es ernst meinen. Also stehen wir weiterhin dahinter. Und mit den neuen Liedern werden wir persönlicher. Offenbaren uns ein wenig mehr und stehen zu dem, was wir rüber bringen. Dabei ist uns jeder der uns unterstützt wilkommen."

Und dann war Urlaub. Leider nur zu dritt machten sich Martin, Tim und Marcel auf den Weg nach Fanö / Dänemark und ließen Bassisten Mike im Büro zurück...
Vier Tage Ruhe und Erholung standen an. Und die wurden genutzt...

Es ist nun klar. WCS gehen auf Tour. Anfang 2010 starten Sie die Promotiontour für das neue Album

FETT KURSIV UND UNTERSTRICHEN.

Ob es pünktlich zur release Party am 8.Januar da ist war fraglich. Aber das Presswerk in Hannover hat alles gegeben. Ein schönes Weihnachtsgeschenk. Am 22.12. klingelte der Postbote mit etlichen Paketen. Also kann es losgehen.

Kurzer Hand wurde überlegt 2010 auch eine CD zu veröffentlichen. Ein Live Album. Also wird hart gearbeitet und die Show im Januar im Club wird die längste überhaupt. 90 min. live. Das gab es noch nie. Also muss auch hart geprobt werden. Das lange Set wird auf und ab gespielt. Die Technik permanent geprüft und so langsam wird allen klar, was das für eine Show wird, Anstrengend. Sowohl für die Band, aber auch für die Fans.

All die Mühen haben sich aber gelohnt. Nach dem sehr sehr erfolgreichen Abend am 8.Januar 2010 im Club war klar, dass "Fett, kursiv und unterstrichen" sehr gut ankommt. Und so konnte die Tour beginnen. Mit BB Star als Booking an der Seite ging es als erstes nach Paderborn, wo erste Kontakte zu Staatspunkrott geknüpft wurden. Ein Abend, der hätte Modell stehen können für den weiteren Ablauf der Tour. In Monheim wurde u.a. mit Fahnenflucht gerockt. Am 5. Februar ging es nach Oberhausen in die Turbinenhalle. Mit niemandem geringeren als "Eschenbach" durfte da gerockt werden. Wie sah die Band das?

Marcel:
"Nun, wir kamen in Oberhausen nach einigen Schwierigkeiten schon zu spät an. Nicht der Beste Start, wenn man mit einer Band spielen darf, die schon in den Charts war. Aber es hat gereicht um gleichzeitig mit Ihnen anzukommen. Worte wurden da noch sehr sperrlich gewechselt. Eschenbach haben Ihre Bühne hergerichtet und den Soundcheck gemacht. Danach haben wir uns häuslich nieder gelassen.Alles in allem eine sher ungewöhnliche Situation. Scheinbar unzerbrechbares Eis. Kaum Gespräche. Nun ja. Da Anfangs nur wenig Publikum da war, wurde auch unsere Anfangszeit nach hinten verschoben. Als es dann endlich los ging, war es erst sehr schwer, ein Publikum zu überzeugen, das mit einer ganz anderen Voband gerchnet hat. Also wurde die Messlatte sehr sehr hoch gelegt und wir haben von Anfang an 150% gegeben. Das wurde auch honoriert. Für mich persönlich war es genial. Als dann auch noch Betontod-Bassist Ado vor der Bühne auftauchte, fühlte ich mich schon im Zugzwang. Und alle haben mit gezogen.
Das ganze Publikum hat uns gefeiert. Und dann brach auch das Eis zu Eschenbach. Bei AVT brachte uns deren Gitarrist Jack Daniels auf die Bühne. Ab da war klar. Feiern ist angesagt. Wir brachten unser Set zu Ende. Zum Eschenbach Auftritt lässt sich nichts sagen. Perfekt durch geplant, super gespielt. Es hat echt Spaß gemacht zuzusehen.

Nach dem Konzert haben wir uns alle noch unterhalten und entschieden, dass WCS und Eschenbach sich auf jeden Fall wiedersehen müssen. Beim "Reinfeier-Konzert" in den Geburtstag von Philipp Eschenbach in Köln war es dann auch soweit. Natürlich wurde der Abend Stilecht mit Jack begossen. Wir freuen uns so sehr auf weitere Konzerte mit den Jungs."



Dann ging es, das erste von zwei Malen auf der Tour, nach Langenberg. Am 6.2. starteten die Jungs von Verstrahlt zum 2. Mal das "Rock im Becken" Festival. Wie gewohnt ein voller Erfolg. Viel Zeit zum Genießen blieb auf der Tour nie. Bus packen, fahren, Konzert, ausladen, Proberaum aufbauen, Probe, und alles wieder von vorne. WCS auf Tour bedeutet auch viel Arbeit für Freunde und Familen. Aber es gab Verstärkung. Seit "Paderborn" wird die Crew durch Patrick "Slider" unterstützt. Kein Konzert auf der Tour wurde ausgelassen.

In Köln im Underground waren dann erstmals Planlos mit dabei. Auch Staatspunkrott haben wieder die Fetzen fliegen lassen.Resultat: Underground voll, Stimmung unglaublich. Aber ein Ende noch lange nicht in Sicht. Es geht nach Hause. In die alte gute Wohnzimmerkneipe. Das PABB in Heiligenhaus. Als "Vorband" für die französiche Band "King of conspiracy" legeten WCS richtig los. Zu den Konzerten in Köln und im PABB konnte man endlich Videos aus Sliders Hand online stellen.

Am 27.2. sollte es nach Ludwigshafen gehen. Das erste Tourwochenende mit nur einem Konzert....Falsch.... Montags klingelte das wichtige Telefon bei Bassist Mike. Erneut sollte es nach Enkirch gehen. Wieder Toms Musikkeller. WCS sollten für Strong Industrie einspringen. Nun, es lag auf dem Weg, also wurde angenommen und als Vorband für MINOTAURUS gespielt. Und das mit Erfolg. Also konnte man entspannt und Erfolgsverwöhnt nach Ludwigshafen ins Hotel fahren und sich auf den Gig im "Das Haus" vorbereiten. Wieder mit Planlos. Mit dabei C-WA und oceandrive,. Ein sehr sehr heiterer Abend, leider gefolgt von einer langen Rückfahrt am nächsten Tag.



 

 

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